Die Entscheidung ist gefallen: Der diesjährige Nobelpreis für Literatur geht an den schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer. Bis zuletzt zählten der syrisch-libanesische Lyriker Adonis, der japanische Romancier Haruki Murakami sowie der israelische Autor Amos Oz zu den Favoriten. Auch der US-Rockpoet Bob Dylan galt bis kurz vor Schluss als möglicher Träger des Preises.
Tranströmer ermögliche dem Leser mit seinen »dichten, klaren Bildern einen neuen Zugang zur Wirklichkeit«, so die Begründung der Königlich-Schwedischen Akademie in Stockholm. Seit der Polin Wislawa Szymborska 1996 hat es keine Auszeichnung für ein lyrisches Werk mehr gegeben. Der 80-jährige Tranströmer gilt als einer der bedeutenden Lyriker und ist bereits der achte schwedische Gewinner.
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